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Der Export einer Umfrage ist eine Excel-Datei mit den Rohdaten: eine Zeile pro abgegebenem Feedback, eine Spalte pro Frage. Wie du einen Export erstellst, steht in Wie kann ich meine Rohdaten exportieren?.

Welche Spalten die Datei enthält

  • Date — das Datum, an dem das Feedback abgegeben wurde
  • Survey — der Name der Umfrage
  • HonestlyId — eine eindeutige ID für jedes einzelne Feedback
  • eine Spalte je Umfrageeigenschaft, zum Beispiel Standort oder Abteilung
  • danach eine Spalte je Frage, überschrieben mit dem Fragetext und der Fragen-ID in Klammern
Die drei festen Spaltenüberschriften Date, Survey und HonestlyId stehen immer auf Englisch, unabhängig von der Sprache deines Accounts. Die Fragetexte erscheinen in der Sprache, in der du den Export erstellt hast.

Was in einer Fragespalte steht

Das hängt vom Fragetyp ab: Ein paar Besonderheiten:
  • Hat jemand eine Frage übersprungen, bleibt die Zelle leer.
  • Bei einer Mehrfachauswahl stehen alle gewählten Optionen durch Komma getrennt in derselben Zelle.
  • Hat eine Antwortoption ein Freitextfeld („Sonstiges“), steht der Name der Option und dahinter in Klammern der eingegebene Text.

1 ist die beste Antwort

Bei Bewertungsskalen und Smiley-Fragen funktionieren die Zahlen im Export wie Schulnoten: 1 ist die beste Antwort, die höchste Zahl die schlechteste. Die höchste Zahl ergibt sich aus der Anzahl der Antwortoptionen der Frage, nicht aus einer Skalen-Einstellung im Account. Eine Frage mit 11 Antwortoptionen liefert also Werte von 1 bis 11, eine Frage mit 5 Optionen Werte von 1 bis 5 — auch wenn deine Dashboards Ergebnisse auf einer Skala von 0 bis 10 anzeigen. Zwei Fragetypen laufen andersherum:
  • Sternchen-Fragen: 5 ist die beste, 1 die schlechteste Bewertung.
  • NPS-Fragen: 10 ist die beste, 0 die schlechteste Bewertung.

Warum der Export nicht zum Dashboard passt

Beide Zahlen sind richtig — sie zeigen dasselbe Ergebnis in zwei verschiedenen Richtungen:
  • Der Export enthält den Rang der Antwortoption, bei dem 1 die beste Antwort ist.
  • Das Dashboard dreht diesen Rang um und rechnet ihn auf die Anzeigeskala um. Dort ist der höhere Wert der bessere.
Wenn du also eine Fragespalte in Excel mittelst, bekommst du einen Wert, der dem Dashboard-Wert gegenläufig ist. Beispiel: Eine Frage mit 11 Antwortoptionen hat im Export einen Spaltenmittelwert von 3,4 — im Dashboard steht für dieselbe Frage 7,6. Die Einstellung unter Einstellungen → Ergebnisdarstellung ändert daran nichts: Sie gilt für Score-, Heatmap- und Trend-Charts, nicht für den Export. Der Export enthält immer den Rang. Mehr dazu in Darstellung von Durchschnittswerten in Dashboards.

Den Dashboard-Wert selbst nachrechnen

Du brauchst dafür zwei Angaben: den Mittelwert der Fragespalte aus Excel und die Anzahl der Antwortoptionen dieser Frage (das ist zugleich der schlechteste mögliche Rang). Schritt 1 — Prozentwert berechnen: Prozentwert = (Anzahl der Antwortoptionen − Spaltenmittelwert) ÷ (Anzahl der Antwortoptionen − 1) × 100 Schritt 2 — auf deine Anzeigeskala umrechnen: Anzeigewert = schlechtester Wert + Prozentwert ÷ 100 × (bester Wert − schlechtester Wert) Schlechtester Wert und Bester Wert sind die Werte, die unter Einstellungen → Ergebnisdarstellung für die benutzerdefinierte Skala hinterlegt sind. Zeigt dein Dashboard Prozent an, reicht Schritt 1. Beispiel: Eine Frage mit 11 Antwortoptionen, Spaltenmittelwert 3,36, Anzeigeskala von 0 bis 10.
  • Schritt 1: (11 − 3,36) ÷ 10 × 100 = 76,4 %
  • Schritt 2: 0 + 76,4 ÷ 100 × (10 − 0) = 7,6
Für Sternchen- und NPS-Fragen gilt diese Umrechnung nicht. Sternchen zählen direkt aufwärts, und der NPS wird immer als Wert von −100 bis +100 aus dem Anteil der Promotoren und Detraktoren berechnet.
Kleine Zahlenunterschiede zwischen deiner Excel-Rechnung und dem Dashboard sind normal, wenn nicht beide Seiten dieselben Feedbacks umfassen: Im Dashboard wirken gesetzte Filter, der Zeitraum deines Exports kann abweichen, und Ergebnisse unterhalb der Anonymitätsschwelle werden im Dashboard nicht angezeigt.

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