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Dashboards gestalten, die die besten und schlechtesten Umfrageergebnisse sichtbar machen

Wichtige Visualisierungsoptionen

(um Top- und Flop-Ergebnisse sichtbar zu machen)

 

  • Wirkungsprognose-Diagramm 

    Verwende ein Wirkungsprognose-Diagramm, um Stärken und Handlungsfelder zu identifizieren. Dieses Diagramm analysiert, welche Themen Stärken sind und bei welchen Handlungsbedarf besteht. Es eignet sich besonders, um Top- und Flop-Ergebnisse schnell zu erkennen.
  • Heatmap

    Verwende Heatmaps als alternative Möglichkeit, hohe und niedrige Werte über viele Fragen hinweg hervorzuheben.

    Heatmaps können mehrere Merkmale nebeneinander anzeigen, sodass du Segmente oder Filter in einer einzigen Heatmap vergleichen kannst, sofern genügend Daten vorhanden sind.

    Heatmaps zeigen immer einzelne Fragen an. Es ist nicht möglich, nur aggregierte Dimensionen ohne die zugrunde liegenden Fragen darzustellen.

     

Empfehlungen für Layout und Dashboard-Aufbau

  • Mehrere Diagramme nebeneinander platzieren
    • Statt zu versuchen, viele Dimensionen in einem einzigen Diagramm zu kombinieren, solltest du mehrere Diagramme nebeneinander auf dem Dashboard platzieren, wobei jedes Diagramm eine Dimension oder einen Vergleich zeigt. So bleibt die Ansicht übersichtlich und gut vergleichbar.
    • Mehrere Dimensionen können in separaten Diagrammen innerhalb desselben Dashboards dargestellt werden, um Führungskräften einen schnellen Gesamtüberblick zu geben.
  • Vergleichsauswahl
    • Wenn du Vergleiche oder eingeschränkte Ansichten verwendest, wähle zusätzlich zum Sichtbarkeitsbereich der betrachtenden Person die passende Vergleichsgruppe aus, zum Beispiel die eigene Abteilung oder den eigenen Bereich, damit die Vergleichswerte aussagekräftig sind.

 

Details zum Diagrammverhalten und zur Datenanzeige

  • Prozentwerte vs. absolute Anzahlen

    Einige Balkendiagrammtypen mit mehreren Fragen zeigen absolute Anzahlen pro Antwortoption statt Prozentwerte an. Wenn du prozentbasierte Übersichten benötigst, verwende Score-Diagramme, da dort Prozentansichten verfügbar sind.
  • „Interner Benchmark“

    Der interne Benchmark steht für das Gesamtergebnis des Unternehmens, also das aggregierte Ergebnis der Organisation.
  • Filter, Anonymität und „Sonstige“

    Bezeichnung „Sonstige“ in Filtern

    Das System kann Merkmalskategorien als „Sonstige“ anzeigen, wenn für ein bestimmtes Merkmal zu wenige Antworten vorliegen. Dieses Verhalten hängt mit den Anonymitätsschwellen zusammen: Bei zu wenigen Antworten werden Kategorien zum Schutz der Anonymität zusammengefasst oder ausgeblendet.

Berechtigungen und Dashboard-Zugriff

  • Rolleneinschränkungen

    Personen mit der Rolle „Umfrageteilnehmer“ können nicht auf das System-Dashboard zugreifen. Weise allen Personen, die Dashboards ansehen oder denen Dashboards zugewiesen werden sollen, eine Rolle mit Dashboard-Zugriff zu.

  • Dashboards Personen zuweisen

Wenn du Dashboards oder Berechtigungen zuweist, stelle sicher, dass die Zielperson eine passende Rolle hat, etwa Manager, Analyst oder Report viewer. Wähle außerdem den Vergleichsbereich, zum Beispiel die Abteilung, als „Permission Group Value“ aus, falls dies in deiner Reporting-Struktur erforderlich ist.

 

Kurz zusammengefasst – praktische Schritte für einen schnellen Top-/Flop-Überblick

 

Füge dem Dashboard ein Wirkungsprognose-Diagramm hinzu, um Stärken und Handlungsfelder automatisch sichtbar zu machen.

Ergänze eine Heatmap, um Muster über alle Fragen hinweg hervorzuheben, und konfiguriere sie so, dass die gewünschten Merkmale oder Segmente nebeneinander verglichen werden können.

Platziere ergänzend Score-Diagramme für Prozentwerte und Balkendiagramme für absolute Anzahlen nebeneinander, damit Führungskräfte sowohl relative als auch absolute Perspektiven sehen.

Ordne die Diagramme nach Dimension oder Priorität nebeneinander an, damit das Dashboard Top- und Flop-Ergebnisse sofort sichtbar macht, ohne die Betrachtenden zu überfordern.

Prüfe, ob Filter und Merkmale genügend Antworten haben, damit keine Gruppierung unter „Sonstige“ erfolgt. Falls Kategorien als „Sonstige“ erscheinen, kontrolliere das Antwortvolumen und passe die Segmentierung bei Bedarf an.

Stelle sicher, dass die Dashboard-Betrachtenden eine passende Zugriffsrolle haben, also nicht „Respondee“, und dass die Vergleichsgruppe, zum Beispiel die Abteilung, ausgewählt ist, wenn dies erforderlich ist.

 

Tipps zur Fehlerbehebung

Wenn eine Kategorie in Filtern als „Sonstige“ erscheint, prüfe, ob die Anzahl der Antworten für dieses Merkmal die Anonymitätsschwelle erfüllt. Bei zu wenigen Antworten erfolgt automatisch eine Gruppierung.

Wenn du in einer Heatmap nicht mehrere Merkmale anzeigen kannst, prüfe, ob genügend Antworten vorhanden sind und ob die entsprechenden Filter oder Optionen verfügbar sind. Ein geringes Datenvolumen kann die Darstellung einschränken.

Wenn eine Person bei der Zuweisung von Dashboard-Zugriff nicht gefunden werden kann, prüfe deren Rolle. Personen mit der Rolle „Respondee“ können keine Dashboards aufrufen und benötigen eine Rolle mit Dashboard-Berechtigung.

Wenn du Prozentwerte benötigst, ein Diagramm aber absolute Anzahlen anzeigt, wechsle zu Score-Diagrammen oder ergänze diese, um prozentbasierte Ergebnisse darzustellen.

 

Fazit:

Bei Umfragen mit vielen Fragen empfiehlt es sich, ein Wirkungsprognose-Diagramm und Heatmaps zu kombinieren sowie mehrere Diagramme zu einzelnen Dimensionen nebeneinander anzuordnen. So erhalten Führungskräfte einen schnellen und praxisnahen Überblick über Top- und Flop-Ergebnisse.

Achte dabei auf den Diagrammtyp, auf anonymitätsbedingte Gruppierungen unter „Sonstige“ in Filtern und auf die erforderlichen Rollen für den Dashboard-Zugriff, damit das Dashboard klare und nutzbare Erkenntnisse liefert.